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Wushu, Gongfu (Kung Fu), Taiji (Tai Chi), Qigong, Akrobatik, Meridian Stretching, Yoga, Pranayama, Meditation etc. in Hamburg

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Warum Kampfkunst und was hat das mit Atmung zu tun?

Warum wird hier Kampfkunst oder auch Yoga/ Stretching/ Meditation etc. (in Form eines mehrdimensionalen Modells) hier im Zusammenhang mit der Kunst des Atmens untersucht? Es wird der Versuch unternommen, ein mehrdimensionales /synkretisches Modell zu verfolgen. Wenn es um Heilung oder auch Erfolg bei der Meditation geht, haben wir verschiedene Ebenen, die wie die Ecken eines Pentagrammes zusammenwirken. Wir haben die physische- (Ernährung, Atmung, Schlaf etc.),  psychische-, spirituelle Ebene, die Ebene der Akzeptanz und dazu den Umgang mit der Angst (und deren Hauptquelle: die Angst vor dem Sterben) und noch andere Ebenen. In Fällen von schwerer Krankheit sowie bei vielen Menschen in den Tiefen ihrer Psyche verborgen, findet sich Angst, die zum Zwecke des Fortschrittes besiegt werden muss – Funktioniert nur eine dieser Ebenen nicht gut, werden alle anderen in Mitleidenschaft gezogen. Deswegen eignen sich Meditation, Yoga und auch Kampfkunst ganz hervorragend, da sie viele Teile des Modells abdecken. Wenn man sich mit ihnen auseinandersetzt, wird auch der so wichtige Bereich der Akzeptanz entwickelt. Akzeptanz des Jetzt (und des eigenen Zustandes) sollte radikal sein und ist ein Eckpfeiler jeder Entwicklung. Meditation fördert die Zentriertheit im Jetzt und entwickelt außerdem den Willen, Fokus und positive Gefühle usw. Sie ist zentral für Kampfkunst und auch Yoga. Und auch in Bewegungskünsten wie Taiji oder Qigong etc wird die ganze Zeit nach den gleichen Prinzipien meditiert. Meditation hat also in Bewegung oder auch im Sitzen die gleichen Prinzipien. Meditation funktioniert aber nur mit der richtigen Atemweise! Deswegen sollte man mehrschichtige Modelle und Synkretismus begrüßen. Es muss dann aber auch reziprok gedacht werden, d.h. in diesem Fall: Ohne die richtige Atmungsweise kann man in den besprochenen Künsten (Yoga, Tai Chi, Meditation etc.) nicht erfolgreich sein! Zur richtigen Atmung gehört auch die Ernährung. Natürlich sind auch die Beschäftigung mit anderen Sportarten oder Künsten hilfreich. Je mehr Seiten des Modells (Fokus, Meditation, Akzeptanz, psychische Harmonie/ physische Leistungsfähigkeit d.h. insbesondere Atmung und Ernährung, Angstfreiheit) sie umso effektiver bedienen, desto besser eignen sie sich als Mittel zur Heilung/ Leistungssteigerung und dem Erleben von Glück und Harmonie innen und außen. Den größten Vorteil den Atemübungen nach Buteyko dabei haben, sind die einwandfreie Messbarkeit der Fortschritte. Wie wissen mit dieser Methode also ziemlich genau, wo wir uns mit unseren Übungen befinden und wie effektiv die verschiedenen Methoden sind. Ein starkes Werkzeug, wenn man synkretistisch arbeiten möchte, da man nun wirklich die besten Methoden zusammenbringen kann. Doch nun wieder zur Kampfkunst.

Buddha und Bodhidharma

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Boddhidarma brachte die Überlieferung des Buddhas – damit ist seine Fähigkeit gemeint im erleuchteten Zustand zu verweilen und zu meditieren – aus Indien nach China (in dem Yoga oder asketische Übungen als Vorbereitung für die Meditation ausgeübt wurden) und gründete das Shaolin Kloster. Er gilt als einer  der Patriarchen des Buddhismus. Er saß angeblich 9 Jahre im Lotussitz und betrachtete eine Wand, was seinen erleuchteten Zustand dauerhaft festigte. Nur zu sitzen, ist  für den Körper natürlich auch nicht gesund und so wurden die Übungen des Kongfu und Taiji (Wushu) etc. als Unterstützung entwickelt (bzw. aus den daoistischen Systemen übernommen und weiterentwickelt). Diese Bewegungsübungen basieren auf den gleichen Prinzipien, da die Meditation nicht unterbrochen werden sollte. Boddhidarma gilt als Gründer des Shaolinklosters, der Wiege der chinesischen Bewegungskünste. Es fand innerhalb des Wushu (s.u.) und auch des Buddhismus an verschiedenen Stellen auch die Vermischung mit dem Daoismus aus China statt sowie natürlich (zu geringerem Grad) mit sämtlichen anderen Strömungen in China.

Wushu: Ziele der Übung

Wushu ist der Oberbegriff für die chinesischen Bewegungskünste wie z.B. Gongfu (Shaolin Kung Fu), Qigong, Bagua, Xingyi, Taiji (Tai Chi) etc. Für Schüler und Interessenten gibt es an dieser Stelle Videos von verschiedenen Formen des Taiji, Qigong etc. Hier werden allerdings nicht alle von uns gelehrten Formen reingestellt, sondern nur eine Auswahl. Die Auswahl wird immer mal ergänzt werden und es finden sich auch Links zu qualifizierten Taiji und Kongfu-Formen-Videos auf Youtube. Es handelt sich dabei um die international standardisierten Formen, die auch auf Wetttkämpfen und Meisterschaften zugelassen sind. Die Videos können unter keinen Umständen den Lehrer ersetzten, denn erst ein sehr fortgeschrittener Schüler ist in der Lage nur durch Videos sein Spektrum zu erweitern und neue Formen auf diesem Wege zu lernen. Die Videos sind zum Zwecke des Kunstgenusses und als Erinnerungshilfe für unsere Schüler gedacht.

Wushu-Grundübungen und die Atmung

Wushutraining eignet sich extrem gut für die Verbesserung des CP-Wertes  bzw. der Sauerstoffversorgung. Dennoch ist es natürlich nicht die Voraussetzung dafür und man kann mit vielen Sportarten und/ oder Meditationsformen seine Atemwerte  verbessern. Vorraussetzung hierfür ist, wie bei allen anderen Sportarten auch, dass der Mund zu jeder Zeit geschlossen bleibt. Da die Übungen sehr intensiv sind, kann es in vielen Fällen eine Gewöhnungszeit benötigen, bis man dazu in der Lage ist. Dann ist dieses Training mindestens genauso effektiv aber noch deutlich vielseitiger als z.B. Joggen. Dadurch das Kraft und Dehnungsübungen eine wichtige Rolle spielen wird auch das Energiesystem harmonisiert (wie auch bei authentischem Yoga) und auch dadurch werden positive Ergebnisse (höherer CP) bezüglich der Sauerstoffversorgung und Leistungsfähigkeit erzielt. Die Fähigkeit zur Meditation stellt sich ab einer bestimmten Höhe des CP von selbst ein und man braucht keine oder nur noch sehr wenig Hilfestellung, um gut zu meditieren. Bei niedrigem CP ist es nicht möglich, seinen Energiekreislauf zu öffnen. Yogis sprechen von Samadhi, im Wushu sprechen wir von geöffneten Kreisläufen. Leute die über 40 CP haben, haben – mit einigen Hilfestellungen – meistens keinerlei Probleme ihren Energiekreislauf zu öffnen und offen zu halten. Dies stellt neben der effektiven Selbstverteidigung das Ziel von Wushutraining dar. Die Grundübungen im Wushu dienen dazu, dass Energiesystem zu harmonisieren und Schwächen zu beheben. Wird dies nicht getan, ist der Körper partiell oder überhaupt steif oder schwach, ist in manchen Fällen ebenfalls keine Steigerung der CP möglich, unabhängig wie viel andere Übungen man macht (weil bestimmte Organe den Fortschritt verhindern). Deswegen sagt man im Yoga, dass Asana (Körperstellungen) vor Pranayama (Atemübungen) geübt werden sollten. Im heutigen Wushu spielen Atemübungen außerhalb des körperlichen Trainings eine geringere Rolle als zu früheren Zeiten (da wie gesagt die Menschen damals von Natur aus richtig geatmet haben). Man verzichtet bei diesem Ansatz allerdings auf die großen Vorteile, die eine fortgeschrittene Fähigkeit in der Atembehrrschung bieten wie z.B: Die verkürzte Schlafdauer von nur noch 2.5-5 h pro Nacht, die Fähigkeit hart und lange zu trainieren ohne Muskelkater/ Verletzungen, eine Erhöhung der Schnell- und Maximalkraft bei verbesserter Beweglichkeit, stark verbesserte Konzentrationsfähigkeit und als Folge davon Steigerung der Intelligenz etc. Das heißt auch, dass man Wushu sehr viel schneller lernt, wenn man bereits ein bestimmtes Niveau hat, was die Atmung angeht. Ansonsten und ohne diese unterstützenden Übungen kann es bis zu einem Jahrzehnt dauern, bis man Wushu beherrscht (bei täglichem Training). Es gilt auch im Wushu: Wenn man über die Schwäche eines Organ oder Teil des Körpers weiß, sollte man besonders die Muskeln und Faszien dieses Meridian flexibler und kräftiger machen. Wie das geht, lernt man in unseren Kursen. Auch die Ernährung, Kräuter, Massagen und ähnliche Mittel eignen sich zur Vorbereitung und Unterstützung des Trainings. Es gilt immer einen individuellen Ansatz zu finden, da alle Menschen verschieden sind. Deswegen sollte man individuell verschiedene Schwerpunkte setzen. Ein solcher Ansatz ist natürlich nur zu Teilen aus Schriften oder Videos zu lernen.

Wushu steht traditionell auf drei Säulen:

1. Selbstverteidigung

2. Meditation 

3. Gesundheit 

Die Punkte 2 und 3 werden erst verwirklicht, wenn der Energiekreislauf geöffnet ist bzw. jederzeit leicht geöffnet werden kann. Das geschieht im Allgemeinen bei Leuten mit CP 40-60+ vollkommen problemlos. (Was ist der CP? Siehe hier: http://www.atmungnormal.de/cp-test/)

Auch müssen alle drei Ebenen beherrscht werden, bevor man von Meisterschaft sprechen kann. Ein Ansatz der gänzlich auf die erste Ebene verzichtet wäre – bspw. auch beim Taiji –  abzulehnen.

Anmerkung

Möchte man einen MCP (CP am Morgen) von über 40 erreichen – was die medizinische Norm ist – muss man in den meißten Fällen täglich mindestens 1-2 h Sport mit geschlossenem Mund machen sowie sich zusätzlich (Haushalt, einkaufen, spazieren) noch etwa 1 h „normal“ bewegen. Alternativ kann man sich auch anstelle der 1,5 h Sport weitere 4 h normal bewegen (also ohne Sport insgesamt etwa 5-6h normale Bewegung pro Tag). Meditation bzw. inneres Qigong /Neigong trägt sehr zu einer Verbesserung der CP und  aller drei genannten Bereiche bei. Der Mund muss immer geschlossen sein (außer natürlich beim essen etc.) und Grundlagen der Atembeherrschung sind hilfreich oder in vielen Fällen nötig. Man sollte nicht auf dem Rücken schlafen, da diese Position zwangsweise zu Hyperventilation führt. Es gibt dazu noch sehr viele weitere Lifestylefaktoren, die in unseren Büchern, Kursen oder kommenden Videos besprochen werden. Am besten lernt man diese Dinge mit einem unserer Lehrer. Auch warum man soviel Bewegung braucht, wird dort genau erklärt. Das Leute vor hunderten Jahren automatisch soviel Bewegung und mehr hatten, sollte leicht einzusehen sein.

 

Meditation,Kampfkünste, Qigong und der scheinbare Synkretismus auf dieser Website

 Wir unterscheiden in erster Linie zwei grundlegende Formen der Meditation.

  1. Die Meditation mit Objekt
  2. Die Meditation ohne Objekt

Es gibt weltweit tausende Meditationsformen und eine Beschreibung vieler Formen hier würde zu weit führen. Dennoch kann man sagen, dass eine Meditation mit normalisierter Atmung (CP 60+) oder besser generell tiefer und effektiver sein wird, als mit niedrigerem CP. Dennoch sind auch Personen mit niedrigeren CP manchmal in der Lage, eine gewisse Tiefe zu erreichen. Zu Zeiten als die verschiedenen Meditationsformen entwickelt wurden, hatten ja noch fast alle Leute sehr gute Atemwerte (siehe Homepage). Dennoch versuchte man in den asiatischen Übungsformen oft noch die Atmung weiter zu verbessern, sprich zu verringern (Pranayama oder daoistische Übungen etc.). Generell hat Meditation mit oder ohne Objekt fast immer einen positiven Effekt auf den CP. Am besten misst man bei seinen Übungen vorher und nachher immer mal wieder. So bekommt man einen schönen Eindruck davon, wie gut man in physiologischer Hinsicht meditiert. Aber bitte nicht vergessen, dass nach längerem intensiven Sport der CP oft erst einmal ein paar Stunden fällt.  Hartes Training kann man also nach diesen Kriterien nicht so leicht bewerten. Ein Kenner der (Atem-) Materie wird das zwar auch können (sprich jemand der persönlichen Unterricht hatte und viele Übungen gemacht hat), aber dazu braucht man sehr viel Erfahrung.

Das Objekt bei der Meditation mit Objekt wird im „Geist“ (der englische Ausdruck „mind“ pass hier eigentlich besser. Es gibt keinen genau passenden deutschen Begriff dafür) festgehalten (erkannt) und in einer oder verschiedenen Formen betrachtet (zum Beispiel gedreht oder in Bewegung oder mit verschiedenen Veränderungen), gefühlt erlebt usw. Dies führt zu einer immer tieferen Verbindung mit dem Objekt. So kann man sich beispielsweise intensiv und möglichst realistisch vorstellen, man ist bereits gesund (wenn man krank ist). Diese Vorstellung läßt man immer genauer werden, dazu erzeugt man auch entsprechende Gefühle wie Freude oder Dankbarkeit etc. (wie kleine Filme aus der Innenperspektive), wie man sie eben auch hätte, wenn man wirklich wieder gesund und erstarkt wäre. Dr. Joe Dispensa (siehe sein Buch „Der Placebo Effekt“) hat zu solcherlei Meditationen Jahrzehnte geforscht und seine Ergebnisse bestätigen den Wert der Meditation mit dem Objekt Gesundheit (oder Kraft, Energie, was Siels Objekt eben wollen oder besser wirklich brauchen!). Erstaunlich, zumindest aber bemerkenswert, dass praktisch in dem gesamten dritten Kapitel des sogenannten Yoga Sutras von Patanjali, welches von vielen Gurus für die wichtigste Yogaschrift gehalten wird, genau solche Meditationen mit Objekt beschrieben werden.

Im Taiji (oder auch Kongfu/ Yoga) sind die Objekte verschiedener Art. Man hat die richtige Haltung, Entspannung , die daraus sich ergebene richtige Atmung, Energiefluss, Kampfstärke usw. Es sind also sogar mehrere Objekte gleichzeitig. Kein Wunder, dass es 10 Jahre dauern kann, bis man diese Künste beherrscht.

Solche Meditation mit Objekt finden sich aber auch in anderen Richtungen und Kulturen. So zum Beispiel in der Philosophie (Phänomenologie) mit der thematischen phänomenologischen Reduktion, oder in den Meditationen der Rosenkreuzer (bspw. mit dem Thema Tugend und moralischer Stärke) usw. Sie alle aufzuführen,  kann hier nicht der Ort sein.

Wichtig zu verstehen ist, dass das Objekt eigenen moralischen Grundlagen zuträglich ist. Ansonsten kann sich so eine Kraft schnell schwarzmagisch und damit negativ auswirken. Ein Mittel dazu ist seine eigene Tugendhaftigkeit, Moral und vor allem die Fundamentbildung dieser Themen ebenso regelmäßig zum Thema der Meditation zu machen. Anregungen dafür kann man beispielsweise in Rudolf Steiners Werken finden oder vielen klassischen asiatischen Schriften (Bhagavad Gita, Yoga Schriften, chinesische Klassiker usw.). Dies soll aber keine Aussage über die Qualität Steiners Aussagen insgesamt sein. Die Zusammenstellung seiner Übungen beinhaltet aber auch diverse wirksame Meditationen (die er oft einfach aus anderen Strömungen übernommen hat). Auch Edmund Husserls Schriften sind als Unterstützung sehr gut geeignet. Die praktischer Ausübung der Phänomenologie Husserls führt ebenso zur Fundierung einer echten Ethik und Moral.

Der Aufbau von moralischen Grundlagen ist ein äußerst wichtiges Thema, welches der Meditierende niemals aus den Augen verlieren darf. Auch muss die Moral (oder sprechen wir besser von dem weniger angestaubten „Tugendhaftigkeit“) ein wahres Fundament haben. Diese Fundament kann aber nicht sein, dass man für moralisch gelten will etc.

Ich rate nur jedem Meditierenden als erstes einmal sich darauf zu besinnen – es also zu meditieren – wie man ein echtes moralisches Fundament für seine Übungen gewinnen kann. Ansonsten läuft man immer Gefahr in die Irre zu laufen. Solche Übungen sollten auch das gesamte Leben begleiten. Immer wieder sollte man sich dahingehend prüfen –

Eine weitere Meditation die sich als praktikabel ergeben kann, ist die Meditation ohne Objekt. Dies macht in meinen Augen aber nur Sinn, wenn man bereits einige Grundlagen verwirklicht hat (Gesundheit, soziale Kompetenz, Tugendhaftigkeit usw.). Dann kann man auch in seiner Meditation einfach nur das Geschehen betrachten, ohne Urteile zu fällen. Man hält also fortan nichts für wahr, außer die sich möglicherweise einstellenden apodiktischen Urteile. Stellen sie sich ein, ist es gut. Stellen sie sich nicht ein, ist es auch gut und man betrachtet weiter Gefühle, Gedanken usw. ohne die kleinste Regung eines (Vor-) urteilts . Diese Thematik ist sehr fortgeschritten und eher im Gespräch mit einem Meister zu durchdringen. Wer sich dafür Interessiert dem seien aber auch die Werke Edmund Husserls an Herz gelegt. Seine Phänomenologie begründet sich auf einer solchen Meditationsform.

Auch in den Yoga Schriften wird von solch Meditationen ohne Objekt gesprochen. Sie führt zur Vereinigung mit dem Göttlichen in und außerhalb des Meditierenden. Sie kann natürlich auch als körperlos erlebt werden, ebenso wie eine thematische Meditation. Sich soweit in geistige Zustande zu versetzten ist eben der Weg des Meditierenden. Für manche wird deswegen auch eine andere Körperhaltung von Vorteil sein, als die unten in den Videos beschriebenen. Eine gute Atemweise wird aber für den Übergang in die geistige Welt stets von Vorteil sein.

Dem Anfänger würde ich immer erst mal Meditationen mit Objekt empfehlen. Die bekannten sitzenden Stellungen des Yoga sind dann von Vorteil (oder eben Taiji, Qigong etc.) wenn der physische Energiefluss und die Gesundheit Thema sind. Diese Positionen führen oft dazu, dass man besser gerade und symmetrisch sitzen kann, was den Parasympathikus aktiviert und damit die Atmung verbessert. Generell kann aber in jeder Haltung meditiert werden. Viele bevorzugen jedoch zumindest die gerade Haltung der Wirbelsäule, wie z.B. auf einem Stuhl und ein geöffnetes Illiosakralgelenk, damit auch die untere Wirbelsäule energetisch profitiert.

Interessant ist, das man am Energiefluss erkennt, ob man die richtige Haltung und Atmung hat (dazu gehört auch die Geisthaltung). Das erzeugt ein äußerst befriedigendes Gefühl (Energiefluss) und wird als Samadhi bezeichnet. Kann man es im Sitzen oder beim Taiji jederzeit erreichen, ist man ein Meister der Meditation/ Taiji/ Qigong/ Yoga. Alleine ist dies meistens sehr schwierig zu lernen. Deswegen wird in der asiatischen Schulrichtung auch fast immer ein Meister gefordert. Vorbereitende moralische Themen und viele andere Objekte lassen sich aber auch durchaus ohne Meister verwirklichen. Aber auch dies wird allein fast immer länger brauchen, als mit fähigem Lehrer!

Wir sehen also, dass sich Prinzipien oft ähneln. Deswegen kann ein echter Meister auch mit Hybridformen (bzw. Synkretismuss) arbeiten. In der Buteyko Methode untersuchen und lehren wir generelle Prinzipien und die unterscheiden sich auch bei den verschiedensten Meditations/ Gesundheits – Systemen überhaupt nicht. So kann man mit diesem Wissen auch alte Systeme rekonstruieren (oder von falschen Tradierungen bereinigen) oder sogar durch Übungen aus anderen Systemen bereichern, da man immer prüfen kann ob und wie gut bestimmte Techniken funktionieren! (An die puristischen Traditionalisten: Schaltet sofort euren Computer, Licht, Heizung aus und geht zu Fuß zur Arbeit!!! Und Feuer ab sofort auch nur noch mit dem Bogen machen!)

In meinen Augen war Dr. Buteyko einer der größten Yogis/ Meister aller Zeiten. Wir alle haben nun endlich die Möglichkeit, die physiologische Effizienz von verschiedenen Methoden zu messen. Mein Dankbarkeit dem Doktor gegenüber dafür ist seit Jahren ungebrochen…! Wie gesagt ist jemand mit bspw. 90 CP 24/7 gewissermassen in dauernder Meditation. Ob so jemand dies kognitiv versteht oder rein intuitiv macht ist dabei eher nebensächlich. Denn um solche Werte überhaupt zu erreichen, muss man generell ein sehr tiefes Verständnisse der großen Geheimnisse unserer Zeit haben.

 

Hier mal ein Beispiel der Zenmeditation, die bis auf grundlegende Haltungsvorgaben oft ohne Objekt auskommt (Bis sich apodiktisches Wissen und Erfahrung einstellt).

 

 

Wie man sitzt (Zazen/ Dyhana/ Meditation)

In dem folgenden Video sieht man eine sehr gute Beschreibung wie man sitzten sollte. Die Prinzipien sind mit denen beim Wushu vollkommen identisch. Auch hier wird Nasenatmung und eine gerade SItzhaltung im halben oder ganzen Lotus vorgeschlagen. Atemübungen helfen einem sehr, diese Haltung zu verwirklichen aber der Effekt ist auch reziprok und so hilft einem die Meditation, das Nervensystem und alle anderen Systeme zu harmonisieren. Dadurch erreicht man natürlich bessere Atemwerte. Nichts desto trotz können auch viele andere Formen der Meditation große Fortschritte bringen. Messen sie einfach ihren CP regelmäßig und sie werden sehen, wie effektiv ihre Meditation kurz-,mittel- und langfristig ist :

 Schwert 42 Bewegungen  internationale Wettkampfform

Volker Schmitz zeigt die internationale Wettkampfform mit einem traditionellen (vergleichsweise schweren) Schwert

Viele Meister der Kampfkünste sagen, dass man eine Kampfkunst erst beherrscht, wenn man das Schwert gemeistert hat. Es geht hierbei darum, nicht nur die Energie gemeistert zu haben, also einen offenen Kreislauf zu haben, sondern sie auch nach außen in das Schwert zu projezieren. Insofern teile ich diese Meinung, wobei ein Säbel oder eine andere Waffe natürlich ebenso möglich wären. Deswegen stelle ich eine meiner Lieblingsformen hier zuerts rein:

Für Anfänger im Taiji und Gongfu ist es allerdings erforderlich, erst einmal die Grundübungen zu beherrschen. Werden diese beherrscht, können (Waffen-) Formen im Allgemeinen sehr schnell auf hohem Niveau ausgeübt werden. Grundübungen und diese sowie andere Formen kann man in  unseren Kursen lernen.

 

Chang Quan – Shaolin Kongfu Nordstil internationale Wettkampf Form

Diese Form nennt sich Chang Quan, was soviel bedeutet wie lange Faust. Sie gehört zum Nordstil des Shaolingongfu, welches durch weite große sehr schnelle Bewegungen, tiefe Stellungen und viel Akrobatik gekennzeichnet ist. Es handelt sich um eine sehr fortgeschrittene Form. Anfänger fangen mit leichteren Formen und vor allem Grundübungen an. Das Video hier ist auch das offizielle chinesische Lehrvideo für diese Form. Aufgrund der Akrobatik hat mir das Laufen dieser Form immer viel Spaß gemacht. Es lohnt sich die Zeit dafür zu investieren! Besonders Kinder und jüngere Menschen (unter ca. 3o…wenn akrobatische Vorbildung da ist natürlich auch später) können diese Form bzw. die darin enthaltende Akrobatik (und andere Bewegungen bspw. Akrobatik der Peking Opern) bei uns erlernen.

 

Qi Gong – Die traditionelle Form der berühmten Fei Familie

Diese Form, ist eine von Mitgliedern der Fei Familie geschaffene Familienform. Es wird normaler Weise als weiches Qigong ausgeführt (so locker wie möglich). Es öffnet den großen Energiekreislauf und führt sowohl zu Meditation als auch Gesundheit und Kraft. Es ist, da weniger Schritte vorhanden sind, etwas leicher als Taiji zu erlernen, hat aber ansonsten die gleichen Bewegungsprinzipien. Die Fei Familie hat Welt- und chinesische Meister im Shaolingongfu (Shaolin Kung Fu ) hervorgebracht und gehört zu den bedeutendsten Wushu Familientraditionen Chinas:

Taiji 24 Bewegungen (Peking Form)

Die 24 ger Form wurde 1956 von verschiedenen Taiji Meistern  im Auftrag der Regierung entwickelt, um eine Form zu haben, die den weit verbreiteten Yang Stil für die Massen zugänglich macht. Dies ist sehr gut gelungen, denn sie ist heute wohl die am meisten ausgeübte Form des Taiji. Auf dem Video wurde die Form in mittleren bis leicht zügigen Tempo vorgeführt und einer mittleren Tiefe. Man kann sie auch in anderem Tempo oder weniger tief/ tiefer  ausführen, bezogen auf die Höhe der Hüfte. Ursprünglich waren auch im Yang Stil mehr Sprünge oder schnellere Bewegungen (wie z.B. im Chen Stil). Wenn man Taiji in seiner ganzen Vielfalt lernen will, sollte man neben Partnerübungen (Tuishou) auch Stile wie den alten Yang Stil, Chen Stil oder Sun Stil etc. und Waffenformen lernen. Für Anfänger gehört die 24ger aber immer noch zur besten Wahl. Wird sie wirklich beherrscht – und das dauert meistens Jahre – dann können andere Stile sehr schnell gelernt werden.

 

 

Taiji Sun Stil

Der Sun Stil ist ein relativ moderner Taiji Stil. Sun-Taiji (Sun-Tai-Chi) ist eine Hybridform des großen chinesischen Wushu Meisters Sun Lutang. Er übte über 10 Jahre lang mit Baguazhang, Xingyichuan, Taijichuan und verband dann diese drei inneren Bewegungskünste miteinander zum sogenannten Sun Taijichuan (Sun Tai Chi Chuan). Es gehört zu den großen vier Taiji-Stilen Chinas: Yang, Chen, Wu und Sun-Stil. Alle diese vier Stile werden bei uns unterrichtet. Die folgende Form wurde von Sun Lutangs Tochter Sun Jiayun (1913-2003) mit Anfang 80 aufgenommen und gehört damit zu den sehr wenigen (!) qualitativ hochwertigen Taijiformen, die man auf Youtube etc. finden kann. Dennoch ist aufgrund ihres Alters ihre Haltung nicht mehr ganz perfekt. Die Bewegungen eignen sich dennoch ganz hervorragend zum üben und lernen des Sun-Stils. Auch als Inspiration sei dies Video gedacht, denn Taiji läßt sich bis ins hohe Alter ausüben.

Ba Duan Jin

Ba Duan Jin heißt auch acht Brokate Qigong. Es bezieht sich auf die acht Trigramme des I Ging. Das I Ging gehört zu den wichtigsten chinesischen Klassikern und ist grundlegend für die Yin Yang Philosophie, die 5 Elemente Lehre, die traditionelle  chinesische Medizin und den Daoismus. Ba Duan Jin ist ein altes Shaolin-Qigong. Es ist sehr fortgeschritten, da es ein hartes Qigong ist, bei dem mit Qi-Druck im Dantian, unterem Rücken und den Sexualorganen gearbeitet wird, und anschließend die Sexualorgane dann mit Hilfe der Faszien, Anus, Perinuum (vor allem durch Chi und die Faszien und nicht durch extreme Muskelanspannung) und dem Einziehen des Bauches angehoben werden ( ähnlich wie Mula und Uddiyana Bandha im Yoga). Dies erzeugt einen Hormonschub, Kräftigung des ganzen Organsystems und des Gehirns. Es führt auch zur Verwirklichung des sogenannten Eisenhemdes. Da die entwickelte Energie anschließend leicht zu allen Punkten des Körpers gelenkt werden kann. Es ist aber nur durch einen Lehrer zu lernen. In der heutigen Zeit wird es oft auch als weiches Qigong unterrichtet (also so locker wie möglich). Dies ist aber bereits eine deutliche Veränderung zum ursprünglichen Ba Duan Jin. Im Video wurden nur sehr wenige Wiederholungen der Bewegungen durchgeführt, da es zu Lernzwecken gemacht wurde. Übt man zuhause, macht man generell mehr Wiederholungen!

 

Sie wollen einen Kurs bei uns?

Wushu, Yoga und andere Bewegungskünste in Gruppen

Wushu ist nur lernbar, wenn man regelmäßig qualifizierten Unterricht erhält. Nur über Videos ist es kaum möglich Wushu, Yoga etc. zu lernen!

Wushu (Taiji, Qigong, Bagua, Xingyi etc.), Yoga, Meridian Stretching und Meditation  profitieren von der richtigen Atmung. Meditation wird erst durch die richtige Atmung möglich. 

* Kurse Taiji:

Montags, 18.00 Uhr, Sportspass Berliner Tor

(etwa 10 Euro im Monat)

Donnerstags, 20.00 Uhr, Sportspass Berliner Tor

(etwa 10 Euro im Monat)

* Shaolin Kung-Fu/ Akrobatik:

Dienstags, 18.00 Uhr, Halle Nähe Jevenstedter Strasse. Auch Kinder. Bitte telefonisch anmelden

(Preise etwa 30 Euro pro Monat)

Stretching/ Power Yoga:

Sonntags, 12.00 Uhr, Sportspass Berliner Tor

(etwa 10 Euro im Monat)

* Eine Stunde kann zur Probe besucht werden. Für eine Probestunde Privatunterricht (Taiji/Qigong/ etc.) Nähe Blankenese (bitte telefonisch melden, eventuell auch bei ihnen zu Hause, wenn Platz da ist und es von den Wegen und Terminen passt) fallen 15 Euro an, die Probestunde Gruppenunterricht ist umsonst.

Ermäßigungen auf Anfrage und unter Angabe der Gründe.

Privatunterricht (oder Kleingruppen bis zu 4 Personen)

Yoga (verschiedene Stile), Taiji, Qigong, Bagua, Xingyi, Kung-Fu, Stretching, Meridian Stretching, Heilmassage, Heilqigong, Personal Training (Kallisthenie) und Meditation kosten den gleichen Preis. 

Buchen Sie einfach Ihr gewünschtes Paket!

 1h – 50 Euro

11h – 500 Euro

Sonderangebot: Das Jahrespaket mit einmal in der Woche Privatunterricht mit insgesamt 50h:

2100 Euro !!! (nur 42 Euro pro Stunde!)

Bitte alle Anfragen an:   Volkerschmitz2005@web.de
 

schicken oder anrufen!

Die Adresse:

Volker Schmitz
Niflandring 30
22559 HH

(mit dem Bus 189 von S-Bahn Blankenese bis Station “Herwigredder” (Dauer ca 7-10 min)

Dann noch hundert Meter laufen

Volkerschmitz2005@web.de

0174 / 170 47 31