Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Wasserbehandlungen, Regeln und Einschränkungen, natürliche Unterstützung der Gesundheit

Spanische Flagge mit Link zur entsprechenden spanischen WebsiteEnglische Flagge für Link zur englischen Website

Der Nutzen kalter Duschen

Im YouTube Video rechts erfahren Sie mehr über die erwiesenen Vorzüge kalter Duschen.

Dieses Video zeigt Dr. K.P. Buteyko, Doktor der Medizin und Philosophie, Begründer der berühmten Buteyko Atemmethode. Er lehrte um die 200 sowjetische und russische Ärzte, wie kalte Duschen sicher angewendet werden können, um die Sauerstoffversorgung des Körpers zu verbessern. (Seine Atemmethode ist vom russischen Gesundheitsministerium zur Behandlung von Asthma und Herzkrankheiten anerkannt.)

Die Medizinische Forschung ergibt die folgenden Vorzüge regelmäßiger Kaltwasseranwendungen (kalte Duschen):
– Aktivierung des sympathischen Nervensystems (Shevchuk, 2008)
– Anstieg von Beta-Endorphin und Noradrenalin im Blut, sowie Erhöhung der Ausschüttung von Noradrenalin im Gehirn (Shevchuk, 2008)
– elektrische Stimulierung der peripheren Nervenendigungen zum Gehirn, was einen antidepressiven Effekt haben kann (Shevchuk, 2008)
– signifikante Schmerzreduzierung ohne unerwünschte Nebenwirkungen oder Abhängigkeit (Shevchuk, 2008)
– Reduzierung von Muskelkater nach einem Marathonlauf (Liang et al, 2001)
– Verbesserung der Schlafqualität (Onen et al, 1994)
– Senkung von Harnsäure im Blutplasma (Brenke et al, 1994)
– Unterdrückung des Harnsäurestoffwechsels (Brenke et al, 1994)
– langfristige antioxidative Anpassung (Brenke et al, 1994)
– Verbesserung des Haut- und Muskeltonus (Mergeay et al, 1990)
– Reduzierung des Juckreizes bei Harnvergiftung (ein Hauptproblem bei Patienten mit Nierenerkrankung im Endstadium) (Zucker et al, 2003)
-Erhöhung des Anteils der braunen Fettzellen, was Alterungsprozesse verlangsamt, Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheit bekämpft (Kanzleiter et al,2005; Mattson, 2010).
Alle Referenzen und Zitate finden sich  Ende der Seite.

Braunes Fett sind Fettzellen, die im Gegensatz zu weißen Fettzellen über Mitochondrien verfügen und somit in der Lage sind, Wärme ohne Muskelaktivität zu produzieren. Der Anteil an braunem Fett ist sehr hoch bei Neugeborenen und Säuglingen, sinkt jedoch mit zunehmendem Alter aufgrund fehlender Kältestimulierung.

Die medizinische Forschung zum braunen Fett und Fettgewebe hat oberste Priorität in der modernen Biochemie und Molekularbiologie. In diese Forschung wird viel Hoffnung in Bezug auf die Behandlung von Übergewicht, Diabetes und altersbedingten Krankheiten gesetzt (siehe Ergebnisse von Studien über die Vorzüge kalter Duschen). Während viele Ärzte sich mit der Frage beschäftigen, wie man den Anteil brauner Fettzellen mit Medikamenten und Transplantation erhöhen kann, beschreiten naturheilkundlich orientierte Ärzte den natürlichsten Weg zu diesem Ziel: kalte Duschen.

Wasserbehandlungen zur besseren Sauerstoffversorgung und Atemtraining

Hyperventilation und Sauerstoffversorgung des Gehirns, Sauerstoffmangel

Dr. Buteyko und seine Mitarbeiter betrachteten die Kaltwasseranwendungen (zum Beispiel kalte Duschen, rollen im Schnee etc.) als einen wichtigen Teil der Buteyko Atemmethode. Es gibt verschiedene bekannte physiologische Prozesse, die mithilfe einer besseren Anpassung an Kälte zu einer langsameren, leichteren Atmung verhelfen. (Allerdings gilt es dabei einige Regeln zu beachten, die weiter unten erläutert werden.) Einige der o.g. Prozesse sind:

  1. Kaltes Duschen beeinflusst in vorteilhafter Weise die Verteilung des Blutes mit einem ähnlichen Effekt wie CO2 und NO auf die Arterien und Arteriolen. Kommt die Körperoberfläche mit kaltem Wasser in Kontakt, ziehen sich die Venen unter der Haut zusammen und pressen das Blut in die Arterien, Arteriolen und Kapillaren. Diese Blutgefäße regeln zu mehr als zwei Dritteln den Blutfluss im kardiovaskulären System. So führt die Umverteilung des Blutes zu einer besseren Durchblutung aller Gewebe und Organe und reduziert den Herzschlag. In diesem Sinne wirken Kaltwasseranwendungen ähnlich wie CO2 und NO auf die Blutgefäße.
  2. Regelmäßiges kaltes Duschen verringert Wärmeverluste (K.P. Buteyko) und senkt die Körperkerntemperatur (russische Gesundheitsfreaks beschäftigen sich mit der Senkung der Körperkerntemperatur, weil sie glauben, dass eine Senkung um nur ein Grad die Lebenserwartung um Jahrzehnte erhöht.)Mann nackt in Kälte für natürliche Gesundheit
  3. Kaltwasseranwendungen erhöhen den Anteil an brauner Fettmasse, die über eigene Mitochondrien verfügen und so ohne Anspannung oder Muskelaktivität Wärme produzieren.
  4. Eine deutsche Studie belegt positive Effekte auf einige Blutparameter.
  5. Die korrekte Anwendung von kalten Duschen (siehe Regel 3, graduelle Anpassung) führt auf natürlichem Weg reflexhaft zu einer Verlangsamung der Atmung. So bewirken kalte Duschen die gleichen Effekte wie CO2, einschließlich einer besseren Durchblutung und Sauerstoffversorgung aller Organe, mehr innerer Ruhe, stärkerer Immunabwehr, höherer Schlafqualität und besserer Verdauung und vielem mehr. Die gesteigerte Sauerstoffversorgung lässt sich mit dem do-it yourself Sauerstofftest messen und macht 2-3 Sekunden aus. Aus meiner Sicht hat eine kalte Dusche, wenngleich durch unterschiedliche physiologische Mechanismen, denselben Effekt auf Gesundheit und CP (Kontrollpause) wie eine halbe Stunde typischer Buteyko Atemübungen.
  6. Regelmäßiges kaltes Duschen hilft dem Körper, sich an kalte Umweltbedingungen anzupassen und der Morgen-CP steigt durch die verbesserte Thermoregulation und allgemeine Anpassung an Kälte. Dieser Anstieg des CP bedeutet mehr Gesundheit und Wohlbefinden mit Revitalisierung aller Systeme und Organe des menschlichen Körpers.

Kaltwasseranwendungen: Regeln und Einschränkungen

Ärzte die mit der Buteykomethode arbeiten

Die folgenden Regeln und Einschränkungen basieren auf den Erfahrungen von 200 russischen Ärzten. Sie brachten die Atemtherapie zur Steigerung der Sauerstoffversorgung zehntausenden russischer Patienten bei. (Die Therapie ist vom russischen Gesundheitsministerium offiziell anerkannt.)

Kalte Duschen gehören zur Buteyko Methode. Warum?

Dr. Buteyko und seine Kollegen fanden heraus, dass kalte Duschen, unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsregeln die Sauerstoffversorgung des Körpers und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Alle von Buteyko instruierten Ärzte klärten ihre Patienten über die zu beachtenden Regeln in Bezug auf Wasser- und Kälteanwendungen auf.

Regel 1: ein Mindestmaß an Sauerstoffvorräten muss im Körper vorhanden sein und man muss sich wohl fühlen. Darum sollte vorher der do-it-yourself Test gemacht werden, der bei dieser medizinischen Therapie der Schlüsselfaktor ist. Russische Ärzte fanden anhand von Untersuchungen an vielen tausend Patienten die folgenden Bedingungen heraus.

Schwer Kranke, todkranke und hospitalisierte Patienten erreichen in der Regel einen CP Wert zwischen 1 und 10 Sekunden. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung atmeten die untersuchten Patienten zunehmend tiefer und schneller, während der CP sich dem Nullpunkt näherte: 5, 4, 3, 2, und 1 Sekunde unmittelbar vor Eintreten des Todes. Über 90% der Menschen sterben mit schwerer Überatmung.

Patienten mit milderen Formen chronischer Krankheiten (Asthma, Bronchitis, Herzerkrankung, Mukoviszidose, Diabetes, Krebs und andere) erreichen ca 10-20 Sekunden im CP Test. Diese Patienten stehen dauerhaft unter medikamentöser Behandlung, um ihre Symptome im Griff zu behalten.

Asymptomatische Asthmatiker, symptomfreie Herzpatienten und viele andere können Werte knapp über 20 Sekunden erreichen.

Gesunde Erwachsene sollten nach westlichen Studien einen CP von 40 Sekunden haben, ein Ergebnis, das mit einem normalen Atemmuster einhergeht. Dr. Buteyko stellte jedoch fest, dass ein CP von 60 Sekunden unvereinbar ist mit etwa 150 chronischen Krankheiten oder Zivilisationskrankheiten. (Seine Norm erfordert sogar ein noch langsameres Atemmuster von ca 4 Litern Atemvolumen bei 8 Atemzügen pro Minute in Ruhe.) Er legte folglich einen CP von 60 Sekunden als Goldstandard für ideale Gesundheit fest.

Regel 1 besagt, dass der CP Wert 20 Sekunden betragen und der Patient sich wohlfühlen sollte, damit er gefahrlos kalte Duschen nutzen kann. Bei einem niedrigeren CP besteht die Gefahr, sich Erkältungen, Halsschmerzen, Fieber, Nasenverstopfung und/oder andere Symptome zuzuziehen.

Ebenso ist es nicht ratsam, kalt zu duschen, wenn eine Erkältung im Anzug oder der CP drastisch abgefallen ist (z.B von 60 auf 23. Menschen mit 60 Sekunden CP können sich innerhalb von Stunden von einem grippalen Infekt erholen, aber eine kalte Dusche verzögert die Erholung in einem solchen Fall.) Folglich sollte eine kalte Dusche erst dann wieder in Erwägung gezogen werden, wenn Gesundheit und Wohlbefinden wieder hergestellt sind. Dies ist die wichtigste Einschränkung. (Selbst wenn eine Person seit Monaten oder Jahren regelmäßig kalt duscht, obwohl der CP unter 20 liegt, ist es ratsam, diesen zu erhöhen, um Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.)

Regel 2: Wärmen Sie den Körper mit warmem Wasser durch, wenn er zuvor längere Zeit der Kälte ausgesetzt war.

Mann nimmt kalte Dusche

Regel 3: Ändern Sie die Wassertemperatur schrittweise von warm nach kalt , oder setzen Sie zunächst einzelne Körperteile dem kalten Wasser aus, so dass der Übergang von warm zu kalt etwa 40-60 Sekunden dauert. Wenn Sie direkt kaltes Wasser benutzen, beginnen Sie z.B. mit einem Arm, fahren mit dem anderen Arm fort, dann ein Bein, das andere Bein. Fahren Sie aufsteigend fort bis zur empfindlichsten Zone, den Schultern.

Ein großartiger Tipp zum kalt Duschen findet sich im Bonusinhalt.

Teilen Sie die Seite auf Twitter oder Facebook etc. um den Bonusinhalt freizuschalten.

Regel 4: Duschen Sie sich 30-60 Sekunden kalt ab, um auch tiefere Gewebeschichten abzukühlen.

Regel 5: Wenn Sie Wechselduschen nehmen (warm-kalt-warm…) hören Sie mit einem kalten Durchgang auf, es sei denn, Sie bemerken einen starken Abfall des Blutzuckers.

Regel 6: Manche Ärzte raten, den Körper danach an der Luft trocknen zu lassen, andere empfehlen kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch, bis die Haut wieder warm ist.

Achtung: Duschen Sie nicht kalt nach einer langen, erschöpfenden körperlichen Aktivität, nach dem Genuss von Alkohol (Gefahr der Ohnmacht), wenn ihr Blutzucker niedrig ist oder unmittelbar nach dem Essen. Am besten mit leerem Magen.

Klinisch bestätigte positive Effekte sind in den folgenden Zusammenfassungen klinischer Studien zum kalt Duschen zu lesen.

Neue Klienten im Endstadium einer Erkrankung melden sich bitte unter CureEndStageDisease.com mit Dr. Artour’s Dreifach-Garantie

Unten können Sie ihr grammatikalisch korrektes Feedback und/oder Kommentare hinterlassen (bitte jeweils nur eine Frage). Danke.

Überarbeitet am 02.08.2017