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CO2, Blut-Ph-Wert und respiratorische Alkalose: Ursachen und Folgen

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Der pH-Wert deKranker Mann mit schwerer Atmung, die zu respiratorischer Alkalose führts Blutes wird in einem engen Rahmen über ein Puffersystem reguliert, das ihn konstant auf einem Level zwischen 7,35 und 7,45 (leicht alkalisch) hält. Eine Verschiebung des pH-Wertes unter 7 kann zu Übersäuerung führen, die eine starke Dämpfung des Zentralnervensystems zur Folge hat und Koma und Tod verursachen kann.

Ein pH-Wert über 7,45 wird Alkalose genannt (das Blut ist dann zu basisch). Schwere Alkalose (pH über 8) wie sie oft bei chronisch Kranken und Todkranken in den letzten Tagen ihres Lebens auftritt, kann ebenso den Tod herbeiführen. Hyperventilation ist die häufigste Ursache einer respiratorischen Alkalose. Überatmung kommt überdurchschnittlich häufig bei chronisch kranken Menschen vor (klinische Studien dazu finden sich auf der Startseite).

Mechanismen der Kontrolle und Aufrechterhaltung des pH-Wertes im Blut
Blutgefäß mit roten Blutkörperchen

– das Kohlensäure-Bikarbonat-Puffersystem
– das Protein-Puffersystem
– die Eliminierung von Wasserstoff-Ionen über die Nieren

Unter anderem spielt Kohlendioxid eine zentrale Rolle bei der respiratorischen Alkalose. Nichtsdestotrotz ist Sauerstoffmangel im Gewebe, hervorgerufen durch kritisch niedrige Kohlendioxid-Level in den Lungen der hauptsächliche lebensbedrohende Faktor bei schwer Kranken. Wie an anderer Stelle erörtert, ist CO2 entscheidend für die Vasodilatation und den Bohr-Effekt.

Respiratorische Alkalose aufgrund niedriger CO2-Konzentration im arteriellen Blut

Im folgenden YouTube Video 08 „Hypokapnie, Respiratorische Alkalose: Hauptursachen für den Tod der schwerst Kranken“ sind zahlreiche Studien zur  ineffizienten Atmung schwer und schwerst kranker Menschen zusammengefasst. Deren Atmung ist schnell und tief, und gleichzeitig der zelluläre Sauerstoff-Gehalt kritisch niedrig. Deswegen werden diese Menschen oft, unabhängig von ihrer Erkrankung mit Sauerstoff behandelt. Alle Zusammenfassungen diesbezüglicher medizinischer Studien können auf der Seite Die Atmung in Todesnähe nachgelesen werden.

Viele Menschen glauben, wenn sie bestimmte Nahrungsmittel zu sich nehmen, wird das Blut eher saurer oder eher basischer. Medizinische Untersuchungen haben eindeutig gezeigt, dass Atmung und Kohlendioxid-Konzentration im Blut, sowie die Bikarbonat-Ionen-Level bedeutsamere Faktoren bei der pH-Wert-Kontrolle sind. Alveoläre Hyperventilierung, wie sie typisch ist bei Kranken, reduziert die Sauerstoffversorgung der Zellen, erhöht die Blutlaktat-Konzentrationen, fördert die Entstehung freier Radikale durch Sauerstoffmangel (die Zellen erhalten zu wenig Sauerstoff), verursacht diabetische Ketoazidose bei genetisch prädisponierten Personen und unterdrückt das Immunsystem, sowie das wichtigste pH-Puffersystem des menschlichen Körpers.

 CO2 Kohlendioxid MolekülVeränderungen der Kohlendioxid-Konzentration und der Atmung haben unmittelbare und langfristige Folgen für den pH-Wert. Die unmittelbaren Folgen sind: höhere CO2-Konzentrationen führen zur Säuerung des Blutes, der pH-Wert sinkt. Niedrige CO2-Konzentrationen lassen den pH-Wert ansteigen, eine häufige Todesursache bei schwer Kranken (ein Überblick über entsprechende medizinische Studien findet sich weiter unten).

Die langfristigen Folgen  hängen von der weiteren Entwicklung (Veränderung des Atemmusters in Richtung medizinischer Norm), von genetischen Faktoren, von der bestehenden Pathologie, der Ernährung, dem ausgeübten Sport, der Thermoregulation und vielen anderen Parametern ab.

Kohlendioxid ist, wenn es im Blut gelöst ist, die zweitgrößte Gruppe von Negativ-Ionen im Blutplasma. Deshalb beeinflusst die Atmung auf direktem Weg den pH-Wert des Blutes. Der pH-Wert wiederum wird im Dienste des biochemischen Gleichgewichts in einem sehr engen Rahmen (7,3-7,5)  von den Nervenzellen in der Medulla oblongata streng überwacht. Dieselben Nervenzellen kontrollieren über mehrere unabhängige Mechanismen die Atmung, darunter periphere und zentrale Chemorezeptoren für CO2 und O2.

Da CO2 im arteriellen Blut den pH-Wert beeinflusst (wenig CO2=Alkalisierung, viel CO2= Azidifizierung), kann es bei chronisch Kranken zur respiratorischen Alkalose durch Hyperventilation kommen, bei der große Mengen an CO2 abgeatmet werden.

CO2, Hypokapnie und Blutviskosität

Blutgefäß, durch Kohlendioxid erweitert

CO2 beeinflusst auch die Fließeigenschaften (Viskosität) des Blutes. Akute Hyperventilation macht das Blut dickflüssiger. Dieser Effekt ist Teil der Kampf-Flucht-Reaktion (Reaktion auf Stress). Während die kurzfristige Eindickung des Blutes nützlich ist, um Blutverluste durch Verletzungen zu vermeiden, wird durch anhaltende  erhöhte Viskosität das Herz schweren Belastungen ausgesetzt. Desgleichen kann sie weitere negative Folgen haben, wie z. B. Thrombus-Bildung.

Die Kontrolle des pH-Wertes von Urin und Speichel durch die Atmung

Dr. K.P. Buteyko und über 180 seiner Kollegen fanden auch heraus, das CO2 Zusammensetzung und Eigenschaften aller anderen Körperflüssigkeiten kontrolliert und reguliert., einschließlich der Magensäfte, des Speichels und Schleims, sowie des Urin-pH-Wertes. So werden beispielsweise Magensäfte und Urin durch Hyperventilation sauer, weil der pH-Wert sinkt., was wiederum zur Entstehung von Gastritis und Magengeschwüren, sowie von Blasensteinen beiträgt. Auch der pH-Wert des Speichels kann bei Personen mit niedrigem Sauerstoff-Level außerhalb der Norm liegen, besonders, wenn der CP-Test weniger als 20 Sekunden erbringt.

Millionen Menschen versuchen über den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelzusätze den pH-Wert von Urin und Speichel zu kontrollieren, meist erfolglos. Der Grund für den mangelnden Erfolg liegt buchstäblich unter der Nase.

In welcher Beziehung CP-Test und pH-Normalisierung in Urin und Speichel stehen, können Sie im Bonusinhalt nachlesen.
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Überarbeitet am 03.08.2017